Case Study · Chauffeurservice SalzburgVon der Website ohne Anfragen zu täglichen Buchungsanfragen.
Elf Inhaltsseiten in vier Sprachen, eine russische Fassung, die nicht auf Google, sondern auf Yandex ausgerichtet ist – und ein Google-Unternehmensprofil, das parallel neu aufgesetzt wurde. Was dabei messbar passiert ist und was nicht, steht vollständig auf dieser Seite.
- Kunde
- Salzburg Limousine, Chauffeur- und Limousinenservice in Salzburg
- Ansprechpartner
- Dominik Vitzthum
- Launch
- 2. Juni 2026
- Umfang
- 1 Startseite und 10 Unterseiten, davon 5 Fahrzeugseiten
- Sprachen
- Deutsch, Englisch, Koreanisch, Russisch
- Paket
- Wachstum – bis zu 25 Unterseiten, bis zu 5 Sprachen oder Gebiete
Ein etablierter Betrieb, dessen Buchungen am Telefon hingen.
Salzburg Limousine ist ein Chauffeur- und Limousinenservice in Salzburg. Das Geschäft ist ortsgebunden und gleichzeitig international: Ein großer Teil der Fahrgäste reist an, kennt die Stadt nicht und plant Transfers vor der Anreise – vom Flughafen ins Hotel, zu Terminen, zu Veranstaltungen, auf Tagesausflüge in die Umgebung. Wer so arbeitet, wird nicht in der Fußgängerzone entdeckt. Er wird gefunden oder eben nicht.
Als das Projekt begann, existierte bereits eine Website. Sie war online und erreichbar. Anfragen kamen über sie jedoch nicht. Die Buchungen entstanden über das Telefon und über Empfehlungen – über Menschen, die den Betrieb bereits kannten oder von jemandem geschickt wurden, der ihn kannte. Das ist ein tragfähiges Fundament, aber es ist ein begrenztes: Es wächst nur so schnell, wie der Bekanntenkreis wächst, und es lässt sich nicht steuern.
Wir bewerten die frühere Lösung an dieser Stelle bewusst nicht. Wir wissen, dass sie existierte, und wir wissen aus der Schilderung des Kunden, dass über sie keine Anfragen eingingen. Alles Weitere – wer sie gebaut hat, wie sie aussah, woran es technisch lag – ist uns nicht bekannt, und wir schreiben nichts darüber, was wir nicht belegen können. Der Ausgangspunkt für diese Case Study ist deshalb schlicht: ein funktionierender Betrieb, dessen digitaler Kanal keinen Beitrag zum Umsatz leistete.
Aus einer Website, über die nichts hereinkam, einen Buchungskanal machen.
Die Aufgabenstellung war damit ungewöhnlich klar umrissen. Es ging nicht darum, ein Design zu modernisieren, und es ging auch nicht um ein Rebranding. Es ging um eine einzige, überprüfbare Frage: Kommen über die Website Buchungsanfragen herein – ja oder nein?
Daraus ergaben sich drei konkrete Teilaufgaben. Erstens musste die Website überhaupt gefunden werden, und zwar von Menschen, die Salzburg als Reiseziel im Kopf haben und einen Fahrdienst suchen – nicht nur von Menschen, die den Firmennamen bereits kennen. Zweitens musste sie in der Sprache gefunden werden, in der diese Menschen suchen. Ein Gast, der auf Koreanisch oder Russisch nach einem Transfer sucht, landet nicht auf einer deutschsprachigen Seite, und wenn er dort landet, bucht er nicht. Drittens musste der Weg von der Seite zur Anfrage kurz und eindeutig sein: Wer sich für ein Fahrzeug interessiert, muss auf derselben Seite anfragen können, ohne sich durch eine Struktur zu arbeiten.
Hinzu kam eine Anforderung, die aus dem Angebot selbst folgt: Ein Chauffeurservice verkauft nicht eine Leistung, sondern eine Flotte. Ob jemand eine Limousine für zwei Personen oder einen Van für eine Reisegruppe braucht, entscheidet über den Preis, über die Verfügbarkeit und über die Anfrage selbst. Diese Unterscheidung musste sich in der Struktur der Website wiederfinden, nicht in einer Tabelle am Seitenende.
Elf Inhaltsseiten, vier Sprachen – und ein Grund für jede Entscheidung.
Entstanden ist eine Website aus einer Startseite und zehn Unterseiten. Fünf dieser Unterseiten sind Fahrzeugseiten – je eine pro Fahrzeugkategorie. Das ist keine Design-Spielerei, sondern die direkte Antwort auf die dritte Teilaufgabe: Wer nach einem bestimmten Fahrzeugtyp sucht, findet eine eigene Seite dazu, mit den Angaben, die für die Entscheidung zählen, und mit der Möglichkeit, genau dort anzufragen. Für die Suchmaschine hat das denselben Effekt wie für den Gast: Eine eigene Seite pro Fahrzeug kann zu einer eigenen Suchanfrage ranken, während ein Abschnitt auf einer Sammelseite das kaum schafft.
Warum vier Sprachen – und warum genau diese vier
Jede der elf Inhaltsseiten existiert in vier Sprachen: Deutsch, Englisch, Koreanisch und Russisch. Das ergibt 44 Seiten. Ein solcher Umfang lässt sich nur rechtfertigen, wenn hinter jeder Sprache eine reale Nachfrage steht – sonst produziert man Aufwand, den niemand liest.
Deutsch und Englisch sind für einen Salzburger Chauffeurservice die Grundausstattung: der heimische Markt und der internationale Standard. Koreanisch und Russisch sind dagegen eine bewusste Marktentscheidung, kein Sonderwunsch des Kunden. In Salzburg gibt es konkrete Gästegruppen aus diesen Sprachräumen – Reisende, die die Stadt und ihr Umland besuchen und dabei auf einen Fahrdienst angewiesen sind. Wer diese Gruppen in ihrer eigenen Sprache anspricht, konkurriert um Suchanfragen, um die auf dem lokalen Markt kaum jemand konkurriert. Wer es nicht tut, überlässt sie den Plattformen.
Wichtig ist dabei, was „vier Sprachen" konkret bedeutet: nicht eine automatisch übersetzte Oberfläche über einer deutschen Seite, sondern eigenständige Seiten je Sprache, die von Suchmaschinen einzeln indexiert werden können. Nur so kann eine russische oder koreanische Fassung überhaupt eigene Sichtbarkeit aufbauen.
Der Umfang entspricht damit unserem Paket Wachstum, das bis zu 25 Unterseiten und bis zu fünf Sprachen oder Gebiete abdeckt. Parallel zur Designphase wurde das Google-Unternehmensprofil des Betriebs neu aufgesetzt – ein Punkt, der für die Interpretation der Zahlen weiter unten entscheidend ist und den wir dort offenlegen.
Yandex statt Google: eine Sprachfassung, für die Google-Optimierung ins Leere läuft.
Der interessanteste Teil dieses Projekts steckt in der russischen Fassung – und er ist der Grund, warum sie sich nicht wie die anderen drei behandeln ließ.
In der westeuropäischen Praxis wird Suchmaschinenoptimierung fast immer mit Google gleichgesetzt. Für den russischen Markt trifft diese Gleichsetzung nicht zu: Google ist dort nicht mehr präsent, die Suche läuft über Yandex. Wer eine russischsprachige Seite ausschließlich für Google aufbereitet, optimiert damit für eine Suchmaschine, die das Publikum, das er erreichen will, nicht benutzt. Die Arbeit ist nicht falsch, sie geht nur an der Zielgruppe vorbei.
Praktisch heißt das: Eine eigene Indexierung bei Yandex ist erforderlich. Eine Seite, die Google kennt, kennt Yandex deswegen noch lange nicht – die beiden Systeme erfassen den Bestand unabhängig voneinander. Die russische Fassung der Website wurde deshalb entsprechend ausgerichtet und nicht als Nebenprodukt der deutschen Seite mitgeführt.
An dieser Stelle endet, was wir belegen können, und deshalb endet hier auch der Text. Zu den konkreten Maßnahmen, Werkzeugen und Einstellungen auf Yandex-Seite liegen zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung keine dokumentierten Details vor, die wir hier wiedergeben könnten. Wir beschreiben deshalb die Ausgangslage und die Entscheidung – und verzichten darauf, den Rest plausibel klingend aufzufüllen. Sobald belastbare Angaben vorliegen, ergänzen wir diesen Abschnitt.
Was gemessen wurde – und was der Kunde berichtet.
Wir trennen an dieser Stelle streng zwischen zwei Arten von Aussagen: Zahlen, die aus einem Messsystem stammen, und Angaben, die der Kunde uns gegenüber gemacht hat. Beide sind wertvoll. Sie sind aber nicht dasselbe, und wir kennzeichnen sie deshalb getrennt.
Quelle der folgenden Zahlen sind die Statistiken des Google-Unternehmensprofils von Salzburg Limousine. Verglichen wird der Zeitraum April bis August 2026 mit dem Vorjahreszeitraum April bis August 2025.
| Kennzahl | Zeitraum 2026 | Veränderung |
|---|---|---|
| Website-Klicks | 279 | +597,5 % |
| Interaktionen mit dem Profil | 535 | +181,6 % |
| Wegbeschreibungsaufrufe | 221 | +50,3 % |
Wie diese Zahlen einzuordnen sind.
Dieser Abschnitt ist uns wichtiger als die Zahlen selbst, denn ohne ihn wären sie irreführend.
Der Vergleichszeitraum beginnt im April 2026 und damit vor dem Launch der neuen Website am 2. Juni 2026. April und Mai 2026 liefen noch auf der alten Website. Der Anstieg der Website-Klicks setzt bereits im Mai ein, also ebenfalls vor dem Launch. Ursache dafür ist die Neuaufsetzung des Google-Unternehmensprofils, die parallel zur Designphase stattfand.
Korrekt formuliert lautet das Ergebnis deshalb: Im Zeitraum April bis August 2026 stiegen die Website-Klicks aus dem Google-Unternehmensprofil gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 597,5 Prozent. In diesen Zeitraum fallen die Neuaufsetzung des Unternehmensprofils und der Launch der neuen Website am 2. Juni 2026. Die Aussage, die neue Website allein habe diesen Anstieg bewirkt, wäre nicht haltbar, und wir treffen sie nicht. Es waren zwei Maßnahmen, sie liefen zeitlich überlappend, und die vorliegenden Daten erlauben keine saubere Zuordnung des Effekts auf eine von beiden.
Angabe des Kunden: Umsatz über die Website.
Hier laufen zwei Dinge zusammen, die wir auseinanderhalten: den Zulauf über die Buchungsfunktion messen wir selbst, den daraus entstandenen Umsatz nicht. Die folgende Umsatzzahl geben wir deshalb ausdrücklich als Angabe des Kunden wieder.
Seit dem Launch am 2. Juni 2026 gehen täglich Buchungsanfragen über die Website ein – das sehen wir in unserer eigenen Messung der Buchungsklicks, und der Verlauf steigt weiter. Den daraus erzielten Umsatz beziffert Dominik Vitzthum mit über 30.000 Euro.
- Quelle der Umsatzzahl
- Dominik Vitzthum, Betriebsinhaber. Grundlage seiner Berechnung sind die Buchungen, die über das Formular der Website eingegangen sind.
- Was wir messen
- Jeden Klick auf die Buchungsfunktion der Website. Diesen Verlauf sehen wir laufend selbst, und er steigt seit dem Launch kontinuierlich – die täglichen Buchungsanfragen sind also keine reine Kundenangabe, sondern decken sich mit unserer eigenen Messung.
- Was wir nicht messen
- Den Umsatz. Die über 30.000 Euro stammen aus den Buchungsunterlagen des Betriebs, in die wir keinen Einblick haben. Was aus einer Anfrage an Auftragswert wird, weiß nur der Kunde – deshalb steht diese Zahl hier als seine Angabe und nicht als unser Messergebnis.
Was Dominik Vitzthum selbst schreibt.
Die folgende Bewertung ist eine öffentliche Google-Rezension von Dominik Vitzthum, Salzburg Limousine, veröffentlicht Ende August 2026 mit fünf von fünf Sternen. Wir zitieren sie im Wortlaut:
„Sehr professionell vom Erstgespräch bis zur laufenden Betreuung. Die Optimierung der Homepage ist nicht nur qualitativ einwandfrei, sondern hat uns einen über den Erwartungen liegenden Zuwachs an Neukunden beschert. Die Kommunikation ist einfach und die Ergebnisse besser als erhofft, Preis-Leistung ist mehr als 5 Sterne wert. Wenn es Fragen oder Probleme gibt, wird innerhalb von Sekunden geantwortet und innerhalb von Minuten eine Lösung präsentiert. Auch auf individuelle Wünsche wird sehr professionell und ergebnisorientiert eingegangen. Was mir besonders gefällt: es wird nicht das Blaue vom Himmel versprochen. Wünsche, die nicht möglich sind, werden sofort mit der nötigen Seriosität korrekt und realistisch auf die Machbarkeit hin eingeordnet, sodass es keine Enttäuschungen geben kann. Alles in allem werde ich definitiv Kunde bleiben und auch zukünftige Projekte mit diesem Unternehmen durchführen."
Eine Anmerkung dazu, weil sie zur Ehrlichkeit dieser Seite gehört: Eine Rezension beschreibt die Erfahrung eines einzelnen Kunden, sie ist keine Leistungszusage. Was wir vertraglich zusagen, steht getrennt davon fest – im Paket Wachstum sind das zwei Werktage für Sichtbarkeitsthemen, 24 Stunden für Anfragen und derselbe Werktag bei kritischen Störungen. Diese Zeiten gelten, unabhängig davon, wie schnell eine Antwort im Einzelfall tatsächlich kam.
Was Sie aus diesem Projekt mitnehmen können.
Drei Dinge, die sich auf andere Betriebe übertragen lassen: Eine Website wird nicht dadurch zum Vertriebskanal, dass sie existiert – sie muss für die Suchanfragen gebaut sein, die Ihre Kundschaft tatsächlich stellt. Sprachen sind eine Marktentscheidung und keine Frage des Geschmacks; sie lohnen sich dort, wo eine reale Gästegruppe existiert. Und Sichtbarkeit entsteht selten aus einer einzigen Maßnahme: Website und Google-Unternehmensprofil wirken zusammen, weshalb sich ihre Effekte im Nachhinein auch nur schwer trennen lassen.
Wie ein solches Projekt Schritt für Schritt abläuft – von der Bestandsaufnahme bis zur laufenden Betreuung nach dem Launch – haben wir auf der Seite Ablauf beschrieben. Wenn Sie vor einer vergleichbaren Ausgangslage stehen, sprechen wir gerne unverbindlich darüber, was in Ihrem Fall realistisch ist und was nicht.
Erzählen Sie mir kurz, worum es geht.
Drei Sätze genügen. Ich melde mich innerhalb von 24 Stunden persönlich mit einer klaren Einschätzung – und sage auch, wenn ich der Falsche für Ihr Vorhaben bin.
- E-Mailinfo@ckstudio.at
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- StandortAm Straßfeld 1, 2401 Fischamend
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